Portrait Björn Bobach

Coaching Blog & Podcast

Erfolgreiche Problemlösung durch Ursachenbekämpfung

2. Juni 2023

Wie verlockend ist es bei Problemlösung in erster Linie, die Symptome zu bekämpfen: Der „schwierige“ Kollege wird gemieden, das scheinbar Unlösbare verdrängt. Oft werden die Themen dadurch eher größer als dass sie verschwinden. Im Coaching gehen wir jedoch ganz anders vor und suchen gezielt die Ursachen.

In dieser Folge von Coach&Coach diskutieren wir:

???????? warum es so wichtig ist, nicht nur Symptome zu bekämpfen

???????? wie man im Coaching (und auch selbst) durch genaues Fragen den Ursachen auf die Spur kommt

???????? was ein Kissen damit zu tun hat ????

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Hier die Transkription des Podcasts:

Jan:
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Coach&Coach mit Björn Bobach, hallo Björn und mir Jan Franke.

Björn:
Hallo Jan!

Jan:
Ja, wir haben uns heute etwas Großes vorgenommen. Wir wollen nämlich heute über das große Bild sprechen, das große Ganze. Und ja, was es damit auf sich hat, das wollen wir jetzt gleich einmal auch genauer erläutern. Im Wesentlichen geht es darum, dass wir vielleicht auch mal unter die Oberfläche schauen möchten. Björn, hast du Lust schon ein, zwei Sachen dazu zu sagen oder soll ich noch weiter ausführen?

Björn:
Ja, also grundsätzlich ist es ja so, dass wir das im Coaching… .. ja eigentlich regelmäßig tun sollten. Aber ich glaube, das ist für unsere Klienten manchmal… .. überraschend, dass sie mit einem Thema zu uns kommen… .. und dann hinterher das Coaching an sich, sich mit… .. einem etwas scheinbar völlig anderen beschäftigt. Also ich habe da so ein schönes Beispiel von jemandem,… .. der zu mir kam und das Thema hatte… .. ich organisiere mich nicht gut. Ich möchte mich besser organisieren,… .. ich brauche auch Tipps… .. und ich mache ja auch so Software-Training… .. und mache so Workshops mit Firmen…

Jan:
Ja, ja.

Björn:
.. und deswegen kam der auch auf mich. Und dann stellte sich aber raus,… .. das mit der Software… .. war quasi nur das Symptom… .. und die Ursache lag ganz woanders… .. und wir haben dann über ganz andere Dinge gesprochen. Und das ist für Klienten oft sehr überraschend.

Jan:
Und letzten Endes sind ja oftmals Aufhänger, mit denen man jetzt auch ins Coaching kommt. Entweder berufliche Fragen oder private Fragen, Beziehungsfragen jetzt nicht im Sinne von partnerschaftliche Beziehungen, sondern auch Freundschaftsbeziehungen oder Beziehungen zu anderen Geschäftspartnern und so weiter und so fort. Und oftmals geht es um diese Fragestellung und auch um das Verhalten anderer, die eigene Sicht darauf, auch das eigene Gefühl, wie es damit zusammenhängt. Aber letzten Endes ist es natürlich so, dass wir als Menschen aus viel mehr bestehen als eben nur diesen beiden Aspekten, nämlich dem beruflichen Kontext oder auch dem Beziehungskontext. Es hängt eben ganz viel noch mit dran und das sind eben auch weitere Dimensionen, die jetzt auch nochmal um die konkret zu benennen, neben rein Beruf oder privat als Oberbegriff eben auch bedeuten können. Familie, Freunde, Schlaf, was einen dann wiederum selbst noch betrifft, Ernährung, was einen auch wiederum selbst betrifft, Sport oder vielleicht auch noch andere Dinge. Und das sind alles weitere Dimensionen, die einen ganz massiven Einfluss auch darauf haben. wie unsere Situation überhaupt im Allgemeinen ist, wie unsere Auslassung im Allgemeinen ist und wie wir auch den eigenen Blick, die eigene Perspektive auf die Dinge haben. Ich nehme mal ein Beispiel. Du kannst die Situation haben, dass du eine Konfliktsituation hast, ob das jetzt im privaten oder im beruflichen Umfeld ist. Und man fragt sich, warum gehe ich so schnell durch die Decke? Oder warum geht mein Gegenüber so schnell durch die Decke in dem Zusammenhang? Und jetzt kann man quasi alle möglichen Dinge angehen. Man kann sich überlegen, was sind persönliche Antreiber? Was sind vielleicht auch Dinge, die einen triggern und so weiter und so fort? Im Grunde genommen kann es aber auch sein, dass einfach die Gesamtsituation unausgelastet ist. Es kann zum Beispiel sein, dass ich ein Problem habe, dass ich nicht richtig schlafe aktuell. Es kann sein, dass ich ein Problem habe, dass ich mich nicht richtig ernähre, dass ich vielleicht auch sportlich gar nicht den Ausgleich habe, mein Stress loswerde und deshalb nur kurze Zündschnur habe. Und das sind all diese Punkte, die man irgendwo auch betrachten muss und die man auch entdecken muss im Rahmen einer solchen Coachingreise oder im Rahmen einer Coachingsession. Um überhaupt zu verstehen, rede ich jetzt hier gerade über die Symptome oder rede ich tatsächlich über die Ursache? Komme ich der Sache tatsächlich auf den Grund?

Björn:
Es ist ja im Prinzip das alte Lied, dass man Privates und Berufliches eigentlich nicht trennen kann. Weil das, was ich privat mache, mich natürlich in meinem beruflichen Alltag beeinflusst und umgekehrt auch. Wenn ich beruflich unter Strom stehe, werde ich auch nicht unglaublich entspannt zu Hause sein, wenn ich nicht zum Beispiel einen Puffer einbaue, der ausreichend ist. Und es gibt ja durchaus zum Beispiel auch Arbeitgeber oder Vorgesetzte, die sich dessen sehr bewusst sind. Ich erlebe das. .. immer häufiger, dass tatsächlich,… .. wenn eine Firma um die Ecke kommt… .. und sagt, hier meine Mitarbeiter… .. brauchen Unterstützung,… .. dass die dann auch direkt sagen,… .. das hat aber sehr wahrscheinlich nichts… .. mit dem Firmenumfeld zu tun. Das ist irgendwas anderes,… .. das ist irgendein anderes Thema. Das finde ich immer sehr schön,… .. weil ich dann weiß,… .. da muss ich gar nicht viel erklären. Nichtsdestotrotz ist es für den Klienten… .. dann auch wieder eine Überraschung,… .. wenn jemand im Rahmen eines… .. Business Coachings zu ihm… kommt, wenn die zu mir kommen und man dann sagt, ja, jetzt erklären sie mir aber vielleicht mal ein bisschen ihre privaten Umstände und man einfach noch mal genauer nachfragt.

Jan:
und das ist ein sehr guter Punkt. Ich glaube, dass wir uns jetzt auch ein bisschen

Björn:
Und ich glaube, das ist ja das eigentliche Thema.

Jan:
mit der Zeit in der Hand halten.

Björn:
Wir müssen ja dann ganz andere Fragen stellen.

Jan:
Und ich glaube, dass wir uns jetzt ein bisschen mit der Zeit in der Hand halten.

Björn:
Also nehmen wir das Beispiel, jemand kommt und sagt, ich kriege irgendein Projekt nicht

Jan:
Und ich glaube, dass wir uns jetzt ein bisschen mit der Zeit in der Hand halten. Und ich glaube, dass wir uns jetzt

Björn:
fertig. Also ich kriege das Projekt nicht fertig, das schiebe ich seit sechs Monaten vor mir

Jan:
ein bisschen mit der Zeit in der Hand halten. Und ich glaube, dass wir uns jetzt

Björn:
her, mein Chef tanzt mir auf dem Dach rum und wie kriege ich dieses Ziel erreicht?

Jan:
ein bisschen mit der Zeit in der Hand halten. Und ich glaube, dass wir uns jetzt

Björn:
Dann können wir ja jetzt ganz oberflächlich uns dieses Projekt erklären lassen.

Jan:
ein bisschen mit der Zeit in der Hand halten. Und ich glaube, dass wir uns jetzt Ja, genau, also man muss halt irgendwie auch ein Gespür dafür bekommen, was ist die tatsächliche

Björn:
Aber es ist ja viel wichtiger, rauszufinden, wo da die Blockade ist und warum es seit sechs Monaten nicht vorangeht, weil das ist ja sehr unwahrscheinlich, dass jemand irgendetwas da nicht abgeschlossen kriegt, wenn er das vielleicht früher auch geschafft hat. Und die richtigen Fragen, das ist, finde ich, und die richtige Frage Technik, das finde ich unheimlich wichtig.

Jan:
Fragestellung dahinter. Jemand kommt und sagt, ich schlafe nicht mehr richtig durch oder ich kann nicht mehr richtig schlafen. Und man eruiert dann, woher das jetzt an dieser Stelle kommen kann. Das kann sein, dass ich einen Stress auf der Arbeit habe. Das kann sein, dass ich Stress im Privaten habe, der sich dann widerschlägt in Gedanken und so weiter und so fort. Es kann aber auch sein, dass ich einfach einen Stress, den ich an einer bestimmten Stelle habe, gar nicht abgebaut bekomme. Beispielsweise durch auch sportlichen Ausgleich oder Hobbys, irgendwas, was auch der Seele gut tut. was dann dazu führt, dass ich halt in Summe einfach so gepusht bin und so gestresst bin, dass ich gar nicht mehr richtig schlafen kann. Und genauso auch andersrum kann die Situation sein, dass in dem Moment, wo ich diese Ausgleich nicht habe, wo ich auch nicht richtig schlafe oder wie auch immer, auch die Dinge auf der Arbeit nicht richtig laufen, dass ich halt irgendwie, dass man emotionaler wird, dass man in Summe Eigenschaften an sich entdeckt, die man vielleicht auch gar nicht so haben möchte. Und ich finde immer ein ganz gutes Beispiel ist in dem Zusammenhang auch die Frage, hat man … das Gefühl, gerade man selbst zu sein. Oder hat man das Gefühl, gerade eigentlich aus

Björn:
Hm.

Jan:
der eigenen Balance zu sein. Und dafür ist natürlich auch genau. Selbstbestimmung hängt

Björn:
Oder selbstbestimmt zu sein, das ist auch eine wichtige Frage.

Jan:
dann ja auch oft wiederum auch mit dem persönlichen Glücksempfinden zusammen. Also bin ich der Sache ausgeliefert oder bin ich selbst in der Lage hier auch souverän zu entscheiden, Dinge zu gestalten. Auch das spielt ganz viel damit rein. Und das ist halt eben alles zu eruieren. Und ich glaube, man kann sich gar nicht genug bewusst sein, wie wichtig es ist, hier auch tatsächlich einen Überblick zu haben über sämtliche Lebensfelder und auch das Verständnis dafür, wie unterschiedlich hier auch die Einflüsse sind. Also man kann das eine nicht ohne das andere haben. Und wichtig, um da halt irgendwie der Sache näher zu kommen, ist auch sicherlich eine gewisse Distanz oder eine Möglichkeit, das überhaupt zu betrachten. Und da gibt es jetzt unterschiedliche Formate, wie man das machen kann. Entweder man hat sowieso jetzt, sag ich mal, eine gute Grundbalance und das läuft so durch, dann wird man gar nicht das Bedürfnis verspüren, hier etwas anzupassen. Man hat vielleicht gar kein Thema. Man hat vielleicht auch gar keine Symptome.

Björn:
Hm.

Jan:
Wenn man merkt, es kommt irgendwie durcheinander, dann ist halt eben auch die Frage, ist es so, dass man das gut selbst regulieren kann, dass man eventuell auch Selbstmechanismen entwickelt hat, mit denen man das feststellt? Wir haben schon mal zum Beispiel in einer Folge darüber gesprochen, wie gut es sein kann, ein Tagebuch zu führen, in dem man auch mal mit aufschreibt, was sind denn so die Routinen, die man hat, oder was fällt einem auf, was sich vielleicht über einen längeren Zeitraum verändert. Ich bin ja persönlich auch ein großer Freund von diesem Stimmungsbarometer, das mal aufzuschreiben. Wie fühle ich mich morgens, mittags, abends und das tatsächlich jeden Tag mitzuchecken und zu sehen, was hat dann eventuell auch wie für einen Einfluss.

Björn:
Mhm.

Jan:
Oder vielleicht habe ich auch andere Möglichkeiten, dass ich tatsächlich etwas eingeführt habe für mich, wie regelmäßige Meditation oder regelmäßiges Spazierengehen, bei dem ich auch mal darüber nachdenke, wie ist die Situation in Summe oder habe ich den Effekt oder ein Format, in dem ich beispielsweise mit einer Freundin, mit einem Freund oder einem Coach auch tatsächlich nochmal eine externe Sicht darauf bekomme, wie meine Situation ist oder wie sie auch wahrgenommen wird, wo ich mich selbst erklären kann, wo ich mich vielleicht auch mal selbst ein bisschen zur Klarheit reden kann.

Björn:
Ich finde auch eine ganz spannende Geschichte ist, was hat sich verändert? Was hat sich in den letzten Monaten verändert? Was ist für eine Lebenslinie steht da gerade hinter einem? Also dieses, das nennen wir ja glaube ich Leistungspanorama, wenn ich mich richtig erinnere, dass man über sein ganzes Leben zum Beispiel auch so Linien schreibt, wie so eine EKG-Linie, Höhen und Tiefen und das private und berufliche nebeneinander stellt und so weiter. Oft auch so, dass wenn jemand kommt und sagt, ich möchte XY ändern und man nicht so richtig vielleicht auch gar nicht versteht, wo die Motivation ist und der Klient das selber

Jan:
Sie sind nicht in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand. Sie sind in der Hand.

Björn:
auch nicht versteht, dann einfach mal auch die letzten Monate zurückschauen. Wann war es das letzte Mal anders? Wann ist das aufgekommen? Da fällt ja auch schon ganz oft der Groschen. Eine andere Sache, die mir auch gerade durch den Kopf gegangen ist, ist, .. dass ich es auch schon erlebt habe,… .. dass ein Klient kommt mit so einem ganz bestimmten Wunsch,… .. der jetzt auch schon coachingbezogen ist. Ich möchte an XY arbeiten. Zum Beispiel ich möchte an einem Glaubenssatz arbeiten… .. oder ich möchte mit meinem inneren Kind in Kontakt kommen. Das ist ja auch ganz modern. Also und da sprechen wir beide ja zum Beispiel auch oft drüber… .. oder ich persönlich auch dieses berühmte Buch,… .. das Kind, die dir muss Heimat finden, diese Sachen. Und dann kommen die zu einem und sagen,… .. sie möchten das und das machen. Ganz spannend ist dann die Frage, warum möchten Sie das denn? Und da kommen manchmal fast gar keine Antworten, da kommt dann manchmal schon so ein ganz leerer Blick, so weiß ich eigentlich gar nicht. Und dann die tatsächliche Motivation rauszufinden und dann, wo das wieder herkommt. Also da blüh ich als Coach ein bisschen auf, das ist so, das weckt bei mir dann auch immer so einen Ärger, dass ich dann denke, okay, ich muss jetzt hier erstmal verstehen, was ist denn das tatsächliche Ziel, was ist der tatsächliche Wunsch? Das ist ja das Gleiche. Wir hatten im Vorgespräch diese Geschichte, wo wir darüber gesprochen haben, da habe ich dir erzählt, dass ich gerade ein ganz langjähriges Leiden von mir losgeworden bin. Ich kann gar nicht sagen, wie lang. Ich habe eigentlich immer seit, ich denke kann, die letzten Jahre schon immer wieder Kopfschmerzen, die so spannungsbezogen sind. Also ein ausstrahlender Kopfschmerz. von der linken Schulter aus. Jetzt fragen sich die Zuhörer gerade, was gittet der über seine Kopfschmerzen? Ich komme jetzt zum Punkt.

Jan:
Ich bin sehr glücklich, dass ihr mit uns zusammengekommen seid.

Björn:
Also ich hatte immer wieder diese Kopfschmerzen. Die kamen irgendwie immer wieder. Nicht regelmäßig, aber sie kamen immer wieder. Und dann habe ich das getan, was wahrscheinlich die meisten tun, nämlich ich habe Ibus eingeworfen oder irgendwelche Kopfschmerztabletten. Dann wurde es besser. Und nach ein, zwei Tagen ist es dann auch diese Spannung in meiner Schulter verschwunden. Und dann war es wieder gut. Und das kam aber immer wieder. Und jetzt war ich neulich im Urlaub und hatte da das Glück, in einem ganz tollen Spa auch thailändische Massagen bekommen zu können. Und dann sagte diese sehr weise Frau, der ich dann schilderte von meinem Spannungskopfschmerz, sagte dann, ach, vielleicht haben sie ja nur das falsche Kissen. Und dieser Gedanke hat mich nicht losgelassen, bis ich wieder zu Hause war und dachte, das ist ein falscher Kissen. Da dachte ich, wie kannst du denn? da nicht mal drüber nachgedacht haben, dass vielleicht einfach das falsche Kissen ist. Und siehe da, gutes orthopädisches Kissen gekauft und meine Schulter ist nicht mehr verspannt und das jetzt seit Wochen. Und als wir über dieses Thema gesprochen haben, uns überlegt haben, dass wir da mal ran müssen, habe ich gedacht, das ist genau das Gleiche im Coaching. Wir können immer ganz viel Hu-Hu-Ha-Ha machen, Feenstraub und dann machen wir eine Übung. .. dass der Klient sich wohler fühlt… .. oder wir machen irgendeinen Anker,… .. wir setzen einen Stoppanker oder irgendwie etwas,… .. was so ein bisschen Dinderung verschafft. Aber wie unglaublich wichtig ist es doch,… .. die richtigen Fragen zu stellen,… .. im richtigen Moment… .. richtig hinzuhören, um zu verstehen… .. und dann vor allem auch den Mut zu haben als Coach,… .. dann da auch reinzugehen und zu verstehen,… .. was ist denn eigentlich die Ursache… .. und wie können wir die beseitigen? Ich finde, da muss man auch sehr sensibel sein, weil das natürlich auch Bereiche tangieren kann,… .. die ein Coaching-Klient in dem Moment vielleicht gar nicht erwartet. Und ich frage dann auch immer sehr viel nach Erlaubnis. Ist das in Ordnung, wenn wir uns dem jetzt nähern? Darf ich da nochmal nachfragen? Und wenn nicht, ist es auch nicht schlimm. Aber das ist unheimlich wichtig und ich finde, das ist so ein schönes Bild. Weil manchmal ist es so eine Kleinigkeit wie ein neues Kissen,… .. dass so ein langjähriges, immer wiederkehrendes Leiden verschwinden lässt. Und vielleicht ist es manchmal auch… ein Thema, das man gar nicht so auf dem Schirm hat, das aber damit zusammenhängt. Na, was weiß ich, eine alte Trennung, ein alter Chef, den man mal hatte, der irgendetwas in uns auslöst, was wir noch nicht mit der Gegenwart in Verbindung gebracht haben. Und wenn man da noch mal reingeht,

Jan:
Ja, absolut. Und in Summe kann man auch an der Stelle dann eigentlich nur ermutigen,

Björn:
wird vielleicht vieles im Jetzt auch viel besser.

Jan:
wenn man jetzt irgendwie auch so eine Situation hat, dass man entweder ein Symptom hat oder irgendwie aus der Balance kommt, das Gefühl hat, irgendwas stimmt hier gerade nicht, tatsächlich mal einen Moment zurückzutreten und sich für sich dann einfach mal die unterschiedlichen Bereiche, die das Leben so zu bieten hat, anzuschauen. Ob ihr das jetzt alleine macht, ob ihr das macht mit einem Coach, einem Freund, aber dass ihr dieses Thema tatsächlich mal angeht. Vielleicht mal aus der Situation konkret herausgehen, sich dafür einen gewissen Freiraum nehmen, ganz bewusst und sich mal überlegen, was hat sich tatsächlich geändert in der letzten Zeit beruflich, privat, wie ist es in meinen anderen Lebensbereichen, ernähre ich mich gut, habe ich meinen sportlichen Ausgleich, schlafe ich gut, geht es mir in mich in Form von Hobbys oder anderen Dingen. Und tatsächlich einmal zu schauen, auch unabhängig von der reinen Sachlage und dem reinen Sachproblem, was ich eventuell habe, gibt es auch dahinter liegen noch Möglichkeiten, wie ich hier Stellschrauben bewegen kann, um wieder in Balance zu kommen. Und das wäre auch, denke ich, so unser Fazit in Summe für heute, dass sich hier auf jeden Fall

Björn:
Ja.

Jan:
dieser Blick auf das große Bild lohnt und wir wünschen euch ganz, ganz viel Freude. dabei hier auch dieses Bild zu entdecken. Freuen uns über euer Feedback, über eure Rückmeldungen, was ihr vielleicht auch dabei so entdeckt und freuen uns auf jeden Fall schon auf das nächste Mal. Und auf Wiederhören.

Björn:
So ist es. Ich sag Tschüss.

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