Mit iPadOS hat Apple dem iPad endlich auch die Möglichkeit auf externe Speichermedien zuzugreifen, außerdem hat die Dateien App ein paar gute neue Funktionen bekommen. In diesem Video gebe ich euch einen kurzen Überblick.

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Hier die Transkription des Videos:

Hallo, Björn Bobach hier und in diesem Video geht es um Dateien auf dem iPad mit iPad OS. Apple hat der Dateien-App und generell der Arbeit mit Dateien auf iPads mit dem iPad OS ein großes Update beschert. Und ich zeige euch in diesem Video ein paar Highlights und wie ihr die Dateien-App optimaler bedienen könntet oder solltet. Ich öffne dazu die Dateien-App. Das ist hier dieser Ordner mit dem weißen Hintergrund, und da seht ihr, wir sind schon sofort in meinen Dateien. Und als kleiner Überblick: Hier links habe ich meine Quellen. Das heißt, hier habe ich auf meinem iPad. Das heißt, das sind Dateien, die nur auf dem iPad gespeichert sind und da drunter meine gesamten, anderen Clouddienste. Das heißt, hier zum Beispiel Creative Cloud. Documents ist eine App zur PDF-Bearbeitung. Hat eine eigene Cloud. PDF Experts ebenfalls. iCloud Drive ist, glaube ich klar, das ist die Cloud von Apple selbst. Dropbox ist jedem ein Begriff. DS file ist tatsächlich eine Möglichkeit auf ein (?Synology) zuzugreifen. Das sind so kleine Speichersysteme, die man sich auch nach Hause stellen kann. Hat man die Daten bei sich in der Wohnung. Muss über das Internet drauf zugreifen. One Drive ist auch ein Clouddienst. Der ist in dem Fall von Microsoft. Und da kann ich jetzt einfach, indem ich hier links drauf tippe durch die verschiedenen Clouddienste oder halt die Dateien auf meinem iPad wechseln. Jetzt seht ihr, hier habe ich eine Ansicht als Liste in so einer Spalte. Auch das kann ich ändern, indem ich hier einfach nach unten wische und ich rechts eines der Ereignisse auswähle. Ganz links, diese vier Quadrate, das ist die große Iconansicht. Dann habe ich eine Listenansicht. Was bedeutet jetzt der Unterschied? Also ihr seht, wenn ich hier drauf bin und jetzt möchte ich zum Beispiel hier in den Ordner von Garage Band wechseln, dann wechselt der mal raus und dann bin ich hier quasi-, (?ich) nicht, wo ich hergekommen bin. Dann muss ich quasi, um zurück zu kommen, hier oben auf meinem iPad wieder tippen. Das finde ich relativ unpraktisch. Das gilt auch für diese Listenansicht. Auch wenn ich hier bin, gleicher Ordner, ich tippe darauf, muss ich jetzt hier, um zurück zu kommen, wieder auf meinem iPad oben in der Ecke antippen. Und ganz neu mit iPad OS 13 ist hier diese Spaltenansicht. Die kennt man. Die gibt es auch auf dem Mac im Finder beziehungsweise im Dateiexplorer auf Windows. Und wenn ich jetzt hier drauf tippe, seht ihr, es öffnet sich der nächste Ordner quasi in der nächsten Spalte und da kann ich auch da wieder, hier ist jetzt keine Datei drin, aber kann ich da und das würde immer so weiter gehen. Ich kann dann auch quasi in der horizontalen Richtung scrollen. Die Bearbeitung von Dateien hat sich auch verändert. Ich möchte es einmal hier an dem Beispiel zeigen. Ich habe hier eine ZIP-Datei liegen, und ZIP-Dateien waren so eine Sache, die konnte man eigentlich mit iPads nicht benutzen, weil man musste die Datei ja irgendwie erst entpacken. Und das Schöne ist, das kann die Dateien-App jetzt. Wenn ich da drauf tippe, seht ihr, habe ich hier als aller Erstes jetzt auch eine Dateivorschau. Hier steht jetzt groß ZIP. Hier stehen ein paar Informationen. Wann ist die Datei erstellt worden? Gibt es Text? Wie kann ich hinzufügen. Das ist ein völlig anderes Thema wieder, aber ich kann die Datei auch entpacken. Und das Einfachste ist immer der lange Tipp. Also, wenn ich hier jetzt lange drauf tippe, nochmal, seht ihr, öffnet sich so ein Kontextmenü und dann kann ich hier unten bei ZIP-Dateien tatsächlich sagen: Wir komprimieren, einmal da drauf und schwupps, habe ich da drüber einen Ordner, wo quasi der Inhalt aus dieser ZIP-Datei abgelegt ist. Der heißt genauso, wie die ZIP-Dateien, nur ohne das ZIP. Macht irgendwie Sinn und hier sind jetzt die Dateien aus dieser ZIP-Datei. Das ist jetzt in dem Fall mein Logo und da tippe ich mal drauf. Da seht ihr hier auch wieder eine Vorschau und das Tolle ist, dass das iPad sich jetzt ähnlich clever verhält, wie ein Desktoprechner mit Windows oder Mac OS. Das heißt, ich kann hier direkt auch grundlegende Sachen machen. Ich kann zum Beispiel, das ist jetzt eine Bilddatei, da macht es Sinn die zu drehen, wenn die zum Beispiel falsch ausgerichtet wäre, kann ich einfach hier als Beispiel auf diesen Drehenbutton tippen, und da seht ihr, das wird direkt gemacht ohne, dass ich die Datei groß öffnen muss. Das ist super praktisch. Ich kann auch direkt eine PDF-Datei daraus erstellen und über die drei Punkte habe ich die Möglichkeit noch viel, viel Weiteres zu machen. Ich kann die Datei direkt daraus teilen. Ich kann sie auch tatsächlich komprimieren. Also ich kann auch wieder eine ZIP Datei da draus. Oder als Bild …das natürlich immer kontextabhängig dazu, was das jetzt gerade für eine Datei ist, was hier dann auftaucht, aber das ist super praktisch. Und ich kann die Aktionen auch bearbeiten. Das kennt ihr aus dem Mac. Da gibt es auch ein anderes Video schon von mir. Das heißt, hier kann ich genau einstellen, was hier erscheinen soll. Das lassen wir jetzt aber für den Moment. Dateien bewegen ist auch recht einfach in der Dateien-App. Das heißt, wenn ich jetzt zum Beispiel diese Bilddatei aber eigentlich nicht hier in diesem Ordner haben möchte auf meinem iPad, sondern in der Creative Cloud haben will, kann ich die Datei einfach antippen und bewegen und einfach hier, und dann seht ihr, da steht ein Plus. Ich muss mal kurz den Finger wechseln, seht ihr das besser. Hier ist ein Plus. Dann wird die Datei einfach da rein kopiert. Das ist sehr, sehr einfach. Eine ganz große Neuerung ist zum Schluss jetzt das hier. Also nicht dieses Gerät. Das ist eine SSD. Die ist ein bisschen älter schon, deswegen komische Form vielleicht und … #00:05:24# immer schon gedacht, dass Speicher besonders fancy aussehen muss. Das ist einfach eine SSD mit einem USB-C Kabel dran und wenn ich das jetzt hier einstecken, ich mache das mal eben ganz elegant. So, USB-C hat ja den Vorteil, dass es egal ist, wie herum der Stecker ist, aber jetzt ist es eingesteckt und jetzt seht ihr, schwupps: Hier steht extreme five ten. Das ist das SSD Laufwerk. So heißt dieses Laufwerk. Da ist jetzt nichts drauf, aber ich kann jetzt Dateien von externen Laufwerken lesen und auch dahin kopieren. Also, wenn ich jetzt zum Beispiel diese Datei hier auf mein externes Medium haben möchte, einfach dahin ziehen und da ist sie. Das heißt, wenn ihr jetzt einen Stick kriegt oder eine SSD oder eine Festplatte, egal, was für einen Massenspeicher, ihr könnt die jetzt anschließen. Wichtig ist halt bei iPad Pro, dass ihr hier einen USB-C Stecker für braucht. Das geht aber auch mit einem Adapter, USB-C auf Normal-USB. Es gibt mittlerweile auch jede Menge Sticks, die USB und USB-C Anschlüsse haben. Also alle Steckervarianten, damit ist dann die Variabilität besonders groß und ihr seid besonders variabel in den Geräten, an die ihr euer USB-Gerät anstecken wollt. Also ihr seht, das ist sehr, sehr flexibel geworden. Kleine Anmerkung noch zur Dateien-App: Es gibt Programme, die die Dateien-App nativ unterstützen. Allen voran sind da die Programme von Apple natürlich wieder mal Die greifen nativ darauf zu. Das heißt, da sehe ich dann auch ein Interface, das ganz ähnlich ist, und auch da kann ich dann Dateien von externen Laufwerken direkt öffnen, wenn das jeweilige Programm, die App, damit klar kommt. Das macht das iPad wirklich nahezu zu einem vollständigen Laptopersatz. Man muss sich ein bisschen umorientieren, was die Bedienung angeht, weil halt über Touch es etwas anders funktioniert, als über einen Windows oder einen Mac mit einer Maus und einem Zeiger und Auswahlfenster und so etwas, aber das Ganze ist jetzt ultra produktiv, weil, wenn ich einen Stick mit Dateien kriege, zum Beispiel auch Filme oder Fotos: Einfach einstecken und direkt in der Dateien-App bearbeiten, verschieben. So, wie ich es brauche und da, wo ich sie haben will. Das war eine kleine Übersicht über die Dateien-App und externe Laufwerke am iPad. Ich hoffe, es hat euch gefallen. Ich freue mich wie immer über Likes, über eure zahlreichen Kommentare und wenn ihr meinen Kanal abonniert. Und ich sage: Bis zum nächsten Mal. Ciao.