Apple bringt mir dem Magic Keyboard für das iPad Pro (3. und 4. Generation) eine neue Tastatur auf den Markt die das erste mal von Apple selbst eine Lösung mit Trackpad für das iPad Pro bietet. In diesem Video packe ich das neue Magic Keyboard für das 12,9″ iPad Pro aus und Schilder euch meinen ersten Eindruck – inklusive Kaufempfehlung.

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hier die Transkription des Videos:

Hallo. Björn Bobach hier und heute geht es mal um etwas anderes als Software oder irgendein Tool, sondern heute geht es um Hardware. Ja. Apple hat das Magic Keyboard jetzt auch für das iPad Pro rausgebracht. Also, das ist eine neue Art von Tastatur von Apple direkt für das iPad Pro. Und das gibt es sowohl für das kleine iPad Pro, als auch für das große. Und das schöne ist, und das ist positiv, es ist auch mit der Vorgängergeneration vom iPad Pro, also nicht nur mit der aktuellen 2020er, sondern auch mit der davor kompatibel. Man muss also nicht die neueste iPad Generation haben. Das ganze ist relativ teuer. Für das große iPad Pro kostet das 399 Euro. Das ist viel. Das ist ungefähr schon fast die Hälfte von einem MacBook Air. Und da stellt sich die Frage, ist es das ganze wert? Apple bewirbt das ganze ja sehr aggressiv damit, dass das iPad so zum wirklichen vollwertigen Computerersatz wird. Zum Mac-Ersatz wird. Und ich habe das ganze jetzt etwas mehr als 24 Stunden in Benutzung und frage mich, wird es dem gerecht? Und ich wollte meine Eindrücke gerne mit euch teilen. Jetzt packe ich das Magic Keyboard zunächst einmal mit euch zusammen aus. Das ganze kommt wie immer bei Apple sehr hochwertig verpackt in einer schicken, schlichten Box. Sehr schlank. Vorne nur ein Foto vom Produkt. Und hinten auch nur ein paar Anwendungsbeispiele drauf, sonst nichts Besonderes. Keine großen Banner oder andere Dinge. Und, wenn man dann das mit viel Gerüttel einmal geöffnet hat, dann liegt das Magic Keyboard auch gleich vor einem. Und dann kann man es an dieser Lasche oben einfach aus dem Karton heben. Und wenn man das tut, fällt einem gleich als Erstes das Gewicht auf. Das Ganze ist kein Federgewicht. Es ist relativ schwer. Dazu werde ich euch auch gleich noch etwas erklären. Aber es ist sehr, sehr hochwertig. Es hat ein gutes Gewicht in der Hand. Und das Material ist das gleiche, wie das, was man von dem Smart Folio Keyboard oder den alten Keyboards von Apple kennt. Es ist von außen eine gummiartige, sehr griffsichere Oberfläche. Besonders dick ist es auch nicht. Also, macht einen hochwertigen Eindruck. Und, wenn man es aufklappt, merkt man auch gleich, dass dieses Scharnier nicht sehr leichtgängig ist, was ich jetzt auch nicht schlimm finde, weil das soll sich ja auch nicht von selber öffnen. Das schauen wir uns gleich nochmal an. Und jetzt noch zum Zubehör. Da ist nur so ein kleines Heftchen dabei. Wie üblich steht da: „Designed by Apple in California.“. Und es ist kein USB-C Kabel dabei, was ich sehr schade finde, weil man kann ja über das Magic Keyboard das iPad auch gleich laden. Das fehlt leider. Und hier ist die Anleitung. Sehr simpel gehalten. Nur wie man es dranmacht und wie es dann aussieht, wenn es dran ist. Nicht der Rede wert. Ja und da ist die Tastatur. Und man sieht sofort, dass ist eine richtige Tastatur, wie man sie von einem MacBook kennt. Keine Foliooberflächen wie früher. Und wenn man es dann neben ein MacBook Pro liegt, hier das 15-Zoll Modell, sieht man, es ist nur ein Haar dicker. Also wirklich total in Ordnung. Immer noch sehr kompakt. Vor allem natürlich die Grundfläche. Kein Vergleich mit einem 15-Zoll Gerät. Und so funktioniert das ganze. Man nimmt das einfach und hält es dran. Und dann schnappt es gleich magnetisch ein. Dann kann man den Winkel anpassen, so wie man ihn gerade braucht. Es wirkt dann ein bisschen so, als würde es schweben. Aber ihr seht schon, ich halte unten die Tastatur immer fest. Das liegt daran, dass wenn man das ohne macht-, seht ihr? Dann kippelt das so. Das ist nicht abzunehmen ohne das man sie festhält. Dann kriegt man es zwar auch schnell wieder dran. Einfach wieder magnetisch. Man kann es dann auch einfach zuklappen, aber ihr müsst es immer festhalten. Das ist nicht so schwer, dass man es einfach so mit einer Hand abmachen kann, was die Werbung so ein bisschen suggeriert. So leicht geht es nicht. Zunächst einmal die Qualität. Die Qualität ist wirklich über alles erhaben. Das ist auch kein Vergleich zu den früheren Keyboardfolios von Apple. Die hatten ja so eine Art-, ja, das fühlte sich an wie Textil über den Tasten. Ich habe hier noch so ein älteres. Das waren auch kein richtiges Tippgefühl. Relativ dumpf. Und die neue iPad Tastatur, das Magic Keyboard, hat richtige, klickende Tasten. Das hört ihr auch, wenn ich hier so ein bisschen herum schreibe. Das hat ein richtig tolles Tippfeedback. Die Tastatur ist hintergrundbeleuchtet. Und das ganze Material fühlt sich sehr, sehr hochwertig an. Hochwertig hat dann auch so einen kleinen Preis. Es ist nämlich relativ schwer. Es gibt schon im Internet Vergleiche. Das Ganze wiegt also, wenn man das iPas Pro 12,9-Zoll mit dem Magic Keyboard zusammenbaut, mehr als ein MacBook Air mit 13-Zoll. Das ist eine ganze Menge. Es ist trotzdem flexibler, weil ich habe hier ja immer noch ein iPad, das ich abmachen kann. Abmachen ist ein gutes Stichwort, weil Abmachen bedeutet in dem Fall, wie einfach geht das? In der Werbung sieht das ja so locker, leicht aus. Da steht das Magic Keyboard. Da greift jemand so mit einer Hand hin und nimmt das weg. Das funktioniert nicht. Dann fängt das Ganze an umzukippen. Das heißt, ich muss es festhalten und kann es dann aber einfach abnehmen. Und wenn ich es dran haben will, halte ich es einfach dran und das magnetisch schnappt schon wieder ein. Also, es schnappt magnetisch ein. Ich muss da nichts groß justieren und so. Das macht das Gerät alles selber. Das Schreibgefühl ist wirklich toll. Ist wirklich das gleiche, wie auf einem MacBook zu schreiben oder einem hochwertigen Laptop. Da kann ich mich überhaupt nicht beschweren. Jetzt ist die Frage, was sind die Nachteile? Meiner Meinung nach, macht das Magic Keyboard aus einem iPad kein iPad mehr. Sobald ich das in der Form habe, ist das Ganze wirklich kein Tablet. Das ist eher ein Laptop mit einem Tablet Interface. In einem früheren Video von mir habe ich ja schonmal gezeigt, wie toll die Maus- und Trackpad-Unterstützung von iPadOS 13 -, Verzeihung 13.4 ist. Das ist auch wirklich gelungen und das macht auch mit dem Magic Keyboard richtig Spaß, aber in dem Moment ist es kein Tablet mehr. Wieso? Der hier wird völlig unnütz in dem Moment, wo das Magic Keyboard im Einsatz ist. Ich kann hier nicht wirklich drauf schreiben. Das ist keine natürliche Schreibhaltung. Und zum Zeichnen, auch wenn ich kein Künstler bin, scheint mir der Winkel auch nicht richtig, weil das nicht sehr ergonomisch ist. Ich habe hier wirklich Schwierigkeiten meine Hand abzulegen. Dazu würde ich mir eigentlich wünschen, dass dieser Mechanismus noch in der Möglichkeit flexibler wäre. Dass ich das Ganze weiter nach vorne oder weiter nach hinten kippen könnte. Das Ganze ist also nicht sehr flexibel. Wenn ich es zusammenklappe, kann ich es zwar immer noch super transportieren. Es ist super dünn. Aber ich muss mich entscheiden, wenn ich diese Hülle drauf tue, ob ich jetzt ein iPad oder einen laptopähnliches Tablet Gerät haben möchte. Wenn ich flexibel sein möchte unterwegs, zum Beispiel hier, wie bei dem alten Folio möglich, die Hülle einfach nach Hinten umschlagen, um dann hier mein Tablet zu haben und weiter so zu benutzen und auch entsprechend nah heranzugehen, zum Beispiel zum Konsumieren von Videos oder wenn ich etwas zeichnen will oder handschriftliche Notizen machen will, dann ist diese Hülle wirklich super. Das kann ich mit dem Magic Keyboard nicht. Dann muss ich das iPad losmachen und dann kann ich es auch in die Hand nehmen. Dann habe ich aber keinen Schutz mehr drum. Ich finde, das ist nicht so flexibel, wie es sein könnte. So toll es ist, für wen würde ich es empfehlen? Wenn man hauptsächlich schreiben möchte, wenn man hauptsächlich damit produktiv tippt. Also nicht vorrangig den Pencil benutzt, ist das ein super Accessoire. Steigert die Produktivität wirklich ungemein. Ich schreibe viele Texte im Alltag und dafür ist es wirklich super. Wenn ich es aber mitnehme, um unterwegs nur mal schnell eine Email zu lesen oder schnell zu beantworten und den Pencil zu benutzen, um mir handschriftliche Notizen zu machen, in Good Notes oder in ähnlichen Apps, was ich wirklich ständig tue, ist das alte Keyboard Folio oder das Folio ohne Keyboard einfach praktischer, weil flexibler. Ich glaube, das Ganze ist vor allem sinnvoll als gleiches Dock für Zuhause und wenn ich unterwegs mitnehme und weiß, dass ich viel schreiben muss. Ob ihr euch das kauft, ist eine Frage des Budgets. Da ich sehr, sehr viel tippe unterwegs und zu Hause und dafür nicht immer meinen Mac herausholen möchte, werde ich es behalten. Aber, wie gesagt, seid euch darüber im Klaren, es schränkt euch von der Flexibilität, was die Nutzung des Geräts angeht, ein Wenig ein. Ich hoffe, das war hilfreich für euch. Ich sage bis zum nächsten Mal Falls euch das Video gefallen hat, freue ich mich über Kommentare und Likes und wenn ihr mehr Hardwarevideos von mir sehen wollt, dann würde ich mich auch über einen kleinen Kommentar freuen. Und vielleicht auch was euch interessiert. Ich beschränke mich ja fast immer auf die Zubehörteile, die von Apple selbst kommen, aber vielleicht habt ihr ja eine Idee, was ihr gerne mal von mir begutachtet haben möchtet. Ich bedanke mich für das Zuschauen und sage bis zum nächsten Mal. Tschau.