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Fasten für den Geist – Energie aus Verzicht

18. März 2024

Gönne deinem Geist eine Pause! In der neuen Folge von KlarSicht entführe ich dich in die Welt des geistigen Fastens. 🧠

Was ist das? Ganz einfach: bewusster Verzicht auf mentale Reizüberflutung und Ablenkung. 🚫

Warum ist das wichtig? In unserer schnelllebigen Welt sind wir ständig stimuliert, getrieben und abgelenkt. 🤯

In dieser Folge erfährst du:

  • Wie du dich von negativen Gedanken befreist und deinen Fokus auf das Positive lenkst.
  • Wie du deinen Konsum von sozialen Medien bewusst reduzierst und mehr Zeit für Offline-Aktivitäten gewinnst.
  • Wie du bewusster kaufst und dich von der Reizüberflutung durch Werbung befreist.
  • Warum Multitasking deinem Geist schadet und wie du es durch fokussiertes Arbeiten ersetzt.

Ich teile meine eigenen Erfahrungen: Erfahre, wie geistiges Fasten mein Leben verändert hat und welche Vorteile ich daraus ziehe.

Praktische Tipps: Ich gebe dir konkrete Anleitungen, wie du geistiges Fasten in deinen Alltag integrieren kannst.

Kleine Schritte: Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der 1-%-Regel. Setze dir kleine, erreichbare Ziele und steigere dich schrittweise.

Erwartungshaltung: Geistiges Fasten ist ein Prozess. Sei geduldig mit dir selbst und feiere deine Fortschritte.

Reflektion: Nimm dir am Ende Zeit, um die positiven Auswirkungen des geistigen Fastens auf dein Leben zu reflektieren.

Starte jetzt! Geistiges Fasten ist eine kraftvolle Methode, um mentale Klarheit, innere Ruhe und mehr Zufriedenheit zu erreichen. 🧘‍♀️

Höre dir die neue Folge von KlarSicht an und erfahre mehr!

Teile deine Erfahrungen mit mir! Hast du schon Erfahrungen mit geistigem Fasten gemacht? Was sind deine Tipps? Hinterlasse mir eine Nachricht!

Takeaways

Fasten für den Geist bedeutet der bewusste Verzicht auf mentale Reizüberflutung und Ablenkung.
Es ist wichtig, negative Gedankenmuster zu erkennen und zu hinterfragen.
Das Fasten von sozialen Medien und Konsum kann zu mehr Klarheit und Gelassenheit führen.
Multitasking ist ineffektiv, stattdessen sollte man sich auf eine Aufgabe konzentrieren.
Kleine Schritte, die 1-%-Regel und eine positive Erwartungshaltung helfen bei der Umsetzung des geistigen Fastens.

Kapitel

00:00 Einführung und Erfahrungen mit Fasten für den Geist
01:56 Was ist Fasten für den Geist?
06:37 Praktische Umsetzung von Fasten für den Geist
07:33 Fasten von negativen Gedanken
08:03 Fasten von sozialen Medien
08:32 Fasten von Konsum
09:13 Fasten von Multitasking
14:13 Hilfreiche Tools und Techniken
16:40 Integration des Fastens für den Geist im Alltag
20:19 Langfristige Umsetzung des Fastens für den Geist
21:43 Reflektion und Nachhaltigkeit

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Klarsicht, dem Coaching Podcast mit mir, Björn Bobach und einer neuen Folge in der Reihe. Ein bewusstes Jahr. Heute geht es pünktlich zur Fastenzeit um Fasten für den Geist. Energie aus Verzicht. Worum wird es heute gehen? Grundsätzlich möchte ich erklären, was damit gemeint ist und warum Fasten für den Geist eine gute Idee ist, wie das Ganze funktioniert und ein paar Praxistipps für die Umsetzung im Alltag. Ich möchte euch zuerst ein bisschen erzählen, was ich für Erfahrungen mit Fasten für den Geist gemacht habe. Also für den Körper kennen das ja mehrere schon und auch ich selber habe schon so Saft fasten gemacht und auch schon mal richtig Heilfasten gemacht. Und das ist immer eine Herausforderung, auf feste Nahrung oder komplett Nahrung zu verzichten. Aber es ist unheimlich wohltuend, weil für den Körper beruhigt sich sehr viel und der Körper kann Dinge tun, wofür er sonst keine Energie hat, weil er mit Verdauung beschäftigt ist. Und das sollte man natürlich nur mit ärztlichem Segen machen. Aber ich habe das immer als etwas sehr Positives erlebt und das kann man nun auch für den Geist machen, nicht erst seit Neuem, sondern eigentlich schon länger.

Es wird immer populärer und deswegen möchte ich mich damit heute beschäftigen. Ich persönlich habe Fasten für den Geist gerade in Krisen als sehr, sehr nützlich erlebt. Denn ich muss nicht ständig Dinge wahrnehmen, die ich sowieso nicht ändern kann. Ich kann meinen Geist damit frei machen. Ich kann mich auf die Lösung von vielleicht tatsächlich wichtigen Problemen konzentrieren. Und das Ganze hat überhaupt nichts mit Verdrängung zu tun. Denn es geht nicht darum, Dinge gar nicht wahrzunehmen, sondern selektiv wahrzunehmen zu Momenten, wo man sich auch bewusst damit auseinandersetzen möchte. Ich persönlich mache das dadurch, dass ich auf sehr weite Teile von Social Media verzichte, vor allem auf Teile von Social Media, die mit Algorithmus basierten Streams arbeiten, also diesen nicht enden wollenden Streams, durch die man dann so durch scrollt und die einen eigentlich berieseln die ganze Zeit und man sich nicht mal selber ausgesucht hat, was man da sieht. Weil das ist tatsächlich völlig sinnlose Zeit, die einen auf Gedanken bringt oder die Aufmerksamkeit auf Dinge richtet, auf die man sie gar nicht lenken will.

Unbedingt. Und ich verzichte viel auf Ablenkende, wenn ich eigentlich etwas ganz anderes tue. Und das gilt auch im Privaten. Und da so ein ganz banales Beispiel Wenn ich einen Film gucke oder eine Serie, dann vermeide ich es nebenbei permanent in irgendwelchen Apps zu scrollen und mein Telefon in der Hand zu haben. Dadurch bin ich viel konzentrierter und kann das viel bewusster wahrnehmen. Natürlich, was ich da gerade tue. Das ist jetzt nur ein kleines Beispiel, aber da ziehen sich viele durch den Alltag. Also, was ist Fasten für den Geist? Also wenn man es definieren möchte, ist es eigentlich der bewusste Verzicht auf mentale Reizüberflutung und Ablenkung. Und das bezieht sich auf kleine und große Dinge im Alltag. Also wie das Beispiel eben schon, wenn ich darauf verzichte, neben der Serie oder neben dem Film noch mit meinem Handy mich zu beschäftigen, kann ich mich viel besser auf den Film konzentrieren. Das kann aber auch bedeuten, dass ich bewusst zu einer bestimmten Zeit gar nicht erreichbar bin, dass es Fenster gibt, Zeitfenster gibt, in denen ich mein Handy ausschalte oder auf stumm schalte oder auf nicht stören.

Je nach Gerät und ganz bewusst auch nicht mehr drauf schaue, weil ich mich um mich selber kümmern möchte. Das Ziel dahinter ist eine mentale Klarheit, Entspannung und Wohlbefinden. Warum macht man das? Nun denn. Also wenn man mentale Klarheit, Entspannung und Wohlbefinden fördert, ist es natürlich vor allem auch eine Stressreduzierung und einer Förderung von Gelassenheit. Gelassenheit vor allem Dingen gegenüber, die man nicht unter Kontrolle hat. Mit Fasten für den Geist kann man auch die Konzentration natürlich deutlich steigern. Und das in der Produktivität. Produktivitätsszene oder Produktivitätsoptimierung? Szene gerne immer wieder propagierte Fokussieren fördern. Also ich kann mich besser auf Dinge konzentrieren, wenn ich andere Dinge abschalte. Die Schlafqualität wird sich deutlich verbessern, wenn ihr das mal ausprobiert. Denn man stellt das Gedankenkarussell ab, das man so gerne abends vorm Einschlafen hat. Ihr kennt das vielleicht auch. Man ist eigentlich total müde, macht abends das Licht aus und dann geht es los, weil dann der Geist, unser Gehirn, alles verarbeitet, was er noch nicht verarbeiten konnte. Und dann kommt man in so Gedankenkarussell rein.

Gedankenspiralen sagen da auf viele zu. Der Kopf kann quasi nicht abschalten, weil er so gewohnt ist, mit Reizen zu überflutet werden. Und wenn man das reduziert oder gar ganz abstellt, schläft man deutlich besser. Natürlich dadurch, dass man Platz für andere Gedanken macht, weil man sich nicht mehr so ablenken lässt, steigert das Ganze auch die Kreativität und die Entscheidungsfreudigkeit. Also wenn man mentale Kapazitäten sich dafür freihält, wird unser Kopf ganz, ganz von alleine schon andere Dinge tun. Und zu guter Letzt warum sollte man das machen? Das habt ihr sehr wahrscheinlich auch schon alle mitbekommen. Social Media hat keinen guten Einfluss auf unser Selbstbewusstsein. Das ist eine Scheinwelt, die wir da präsentiert kriegen, die sich da aufbaut vor unseren Augen und ganz unbewusst sogar. Vergleichen wir uns dann mit Dingen, die nicht mal real sind, die uns nur vorgegaukelt werden. Und das ist für unseren Selbstwert natürlich nicht besonders förderlich. Den kann man damit also wunderbar auch noch stärken. Wie funktioniert das Ganze? Also zunächst einmal sollte man sich überlegen, dass es bestimmte Bereiche gibt, in denen man tatsächlich mental fasten kann.

Das erste und sehr wahrscheinlich wichtigste ist eigentlich Fasten von Stress, also sich stressigen Dingen entziehen. Wie schafft man das im Berufsalltag? Also ich mache das darüber, dass ich mir bewusste Entspannungsphasen einbaue. Ein kurzer Mittagspause zum Beispiel Meditation, Achtsamkeit einbauen. Und da ist es jetzt ganz wichtig. Das soll jetzt nicht bedeuten, ihr sollt jeden Tag drei Stunden lang fasten, sondern das bedeutet, ihr sollt euch kleine Inseln im Laufe eines Tages einbauen, die leicht umsetzbar sind, weil sie vielleicht zunächst dann nicht davon abschrecken, weil allzu große Veränderungen der Gewohnheiten wirken auf uns ja immer ein wenig schwieriger. Der nächste Punkt ist Fasten von negativen Gedanken. Das ist schon ein bisschen schwer, weil hier müssen wir Gedankenmuster bei uns selbst erkennen und hinterfragen. Glaubenssätze müssen wir uns klarmachen. Ihr wisst, das ist so ein ganz großes Lieblingsthema von mir. Also welche negativen Glaubenssätze habe ich einfach was zieht mich runter? Und das nicht zur Seite drücken, sondern tatsächlich hinterfragen und bearbeiten und mit positiven Affirmationen arbeiten. Sich immer wieder selber bestärken darin, was man tut, dass man etwas schafft.

Natürlich in einem realistischen Maß. Also wenn ich jetzt total untrainiert, mich positiv bestärkt, dass ich morgen einen Marathon schaffe, werde ich das nicht schaffen. Aber wenn ich mich darin bestärke, dass ich es schaffe, überhaupt laufen zu gehen als völlig Untrainierte wird mir das sehr wahrscheinlich helfen. Dann, wie eben erwähnt, ganz großes Thema das Fasten von sozialen Medien. Und das kann man natürlich am einfachsten machen, wie man es weniger tut. Bildschirmzeit reduzieren, das kann man auch schon fast digitale Detox Kur nennen. Das fällt vielen schwer. Und wenn es einem zu schwer fällt, dann sollte man sich fragen Bin ich da vielleicht schon abhängig von. Ist das eine Sucht? Und dafür gibt es ja tatsächlich mittlerweile auch schon richtige Entwöhnungsprogramme. Also das wird wie eine Krankheit, wie eine andere Sucht behandelt. Und wenn ihr davon betroffen seid, also wenn ihr merkt, wenn ihr das bleiben lasst, dann kriegt ihr unglaubliche Ängste. Werdet ihr euren Gefühlen ausgeliefert, solltet ihr euch dringend, natürlich professionelle Hilfe suchen. Ein weiterer Bereich des Fastens ist von Konsum.

Da kann man das Buzzword Minimalismus reinwerfen. Aber ich würde es eher als bewussten Konsum nennen. Denn wir leben in einer Welt, in der Konsum allgegenwärtig ist und auch natürlich wichtig ist. Teilweise, weil wir wollen ja zum Beispiel auch essen und das ist ja auch eine Form von Konsum, Wir gehen ja einkaufen, Lebensmittel und solche Sachen. Aber macht man das wirklich bewusst? Kaufe ich wirklich bewusst das das letzte Schnäppchen? Frage ich mich wirklich? Brauche ich das? Und wenn ich das brauche, was bringt es mir eigentlich? Und wenn ihr das mit gutem Gewissen und vollem Herzen gut beantworten können, dann ist das natürlich auch in Ordnung. Aber Konsum um des Konsums willen auch Da kann natürlich eine Sucht lauern, bei der man professionelle Hilfe brauchen könnte. Aber grundsätzlich Konsum des Konsums Willen ist äußerst ablenkend und nicht besonders förderlich. Und zu guter Letzt Einen Bereich, wo Fasten wirklich helfen kann, ist Multitasking. Das wird ja gerne verlangt von uns, dass wir mehrere Dinge gleichzeitig auf dem Schirm haben und jonglieren. Und da werde ich auch nicht müde, das immer wieder zu sagen.

Es gibt keinen Plural von Priorität. Also man kann nicht mehrere Dinge gleichzeitig zum Wichtigsten erklären. Und wir sind auch von unserem Gehirn gar nicht dafür strukturiert, mehrere Dinge gleichzeitig mit der gleichen Konzentration zu bearbeiten. Als kleines Beispiel. Ihr könnt ja mal versuchen, euch eine komplizierte Matheaufgabe selbst im Kopf zu stellen und die zu lösen und gleichzeitig aktiv jemand anderem zuzuhören und hinterher Fragen zu dem Gesprochenen zu beantworten. Das werdet ihr nicht schaffen, das schafft kein Mensch. Dazu sind wir gar nicht ausgelegt. Also das ist uns sehr, sehr fern. Und die dieses Fasten von Multitasking kann sich dem bewusst entziehen. Dass ich mehrere Dinge gleichzeitig erledige, ist sehr, sehr heilsam, weil es uns dazu zwingt, uns tatsächlich auf ein Ding zu konzentrieren, also den Fokus wirklich auf eine und die aktuelle Aufgabe zu legen. Und dadurch wird man viel produktiver. Und ich gebe auch gleich noch ein paar Tipps, wie man das erreichen kann. Aber verabschiedet euch mal von dem Gedanken, dass es überhaupt möglich ist und wenn ihr es permanent versucht, fastet davon mal!

Es ist äußerst spannend, was ihr da für Erkenntnisse habt. Also in der Praxis Wie kann ich Fasten für den Geist umsetzen? Also der erste Schritt sollte natürlich sein, sich darauf vorzubereiten und einen Einstieg darein zu finden. Ich mache das besonders gerne, indem ich mir kleine machbare Schritte überlege, also Dinge, die ich wirklich leicht und schnell umsetzen kann. Und man kann da ganz gut diese Smart Goals nutzen. Über die habe ich ja auch schon ein paar Mal gesprochen in meinem Podcast. Also diese Ziele, die realistisch und terminiert umsetzbar sind, die für mich auch attraktiv sind, wenn ich mir da kleine, machbare Schritte zurecht lege, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich es umsetze, viel, viel größer. Und zur Vorbereitung gehört für mich auch das Umfeld. Man sollte die Menschen um sich herum, wenn nötig informieren über das, was man da vorhat. Das ist gerade auch im Arbeitsleben ganz hilfreich. Dazu gibt es gleich auch noch ein paar Tipps. Aber auch im Privaten. Das hilft einem nämlich, weil man da manchmal Unterstützung bekommt in seinem Vorhaben.

Manchmal machen andere mit. Das kann ja äußerst motivierend sein. Und es kann auch helfen, bei Rückschlägen eine Unterstützung an der Seite zu haben. Und das ist tatsächlich der nächste wichtige Tipp für die Praxis. Rechnet damit, dass ihr Rückschläge und Motivations tiefs habt. Denn Rückschläge gehören fast immer dazu. Es geht nie in allen Bereichen immer nur steil bergauf, sondern manchmal stolpert man und rutscht ein bisschen zurück. Und das ist total okay. Und dann setzt man wieder weiter an und macht weiter. Und das gilt genauso für das Fasten, für den Geist. Also sollte ich mir vorgenommen haben, ich will weniger Zeit in Social Media App XY verbringen. Und dann hat es mich wieder gequetscht und ich habe eine halbe Stunde da verbracht, dann ist das in Ordnung, weil ich kann mir vornehmen, das weiter zu reduzieren und das ist mir menschlich, da auch mal einen Rückschlag zu haben. Ja, und die Motivationsteams werden sich auch unweigerlich einstellen, denn das kennt auch jeder. Anfangs, wenn wir etwas Neues beginnen, ist die Euphorie unglaublich hoch und dann sinkt sie, weil wir irgendwie denken, das bringt nichts.

Man sieht das Ergebnis noch nicht und darüber muss man sich bewusst sein. Also diese Anfangseuphorie wird verfliegen und dann wird es etwas mehr Kraft kosten. Und allein dadurch, dass man das weiß und schon damit rechnet, ist so einen ein Motivationstief deutlich leichter zu überwinden. Hilfreiche Tools und Techniken, um so ein Fasten für den Geist durchzustehen, sind Meditation, Achtsamkeit und Journaling, wie man das so schön neudeutsch nennt. Also Tagebuchschreiben, ganz altmodisch. Und hierbei bei diesen Tools ist sind auch wieder die kleinen Schritte besonders wichtig. Also wenn ihr euch vornehmen zu meditieren und das kann ich nur jedem raten, nicht gleich eine Stunde jeden Tag. Keine Intervalle, Kurze Meditationen. Es gibt auf dem Smartphone bzw der Smartwatch eines renommierten Elektronikherstellers, der entfernt was mit Obst zu tun hat. Eine App, mit der man jeden Tag erinnert wird. Fünf Minuten einfach nur zu atmen und sich darauf zu konzentrieren. Das ist eine wunderbare Meditation und vor allem auch ein wunderbarer Einstieg darein. Und das kann man tatsächlich im Prinzip überall machen. Trainiert eure Achtsamkeit mit einem Hilfsmittel wie zum Beispiel dem sechs Minuten Tagebuch, das ich ja auch schon öfter erwähnt und immer wieder für gut befunden habe.

Es kann sehr gut helfen, da reinzufinden in diese ganze Thematik Achtsamkeit. Und da gibt es da noch einen schönen Satzteil, der erklärt, warum das überhaupt funktioniert und das motiviert dann noch mal zusätzlich. Und wenn ihr euch entscheidet, Tagebuch zu schreiben, dann macht das nicht mit Leistungsdruck. Grundsätzlich kann ein Tagebuch ja jede Form haben. Es können nur Stichpunkte sein. Ihr könnt Briefe an euch selber schreiben oder an eine imaginäre Person. Und dieses Format muss einfach euch gefallen. Also macht euch keinen Leistungsdruck, Ihr wollt keine Memoiren schreiben, es geht nur darum, zu reflektieren. Also nicht meinen, Ihr müsst da romanreife Kapitelabsätze Sätze schreiben. Nicht mit Leistungsdruck belegen, sondern es einfach immer wieder machen. Ja und wie kann man Fasten für den Geist im Alltag integrieren? Das fragen mich meine Klienten sehr häufig, weil sie meinen ja, ich bin dabei. In so einem stressigen Job oder zu Hause ist schwierig mit drei Kindern. Auch das ist möglich. Und da gibt es jetzt von mir noch ein paar ganz praktische Tipps. Nämlich das allererste Schaltet eure Benachrichtigungen aus auch schon mal von mir erwähnt, aber ich kann es nur immer wieder mit Nachdruck sagen Schaltet sie aus, schaltet das Gebimmel eurer Smartphones oder Smartwatches aus, selektiert, was euch da benachrichtigt.

Das Gegenargument, das ich in dem Moment oft höre, ist aber dann verpasse ich etwas, oder? Aber dann entgeht mir etwas Wichtiges. Dazu einmal der Hinweis Wenn etwas wirklich wichtig ist, wird man das nicht über eine Push Nachricht auf seinem Smartphone erfahren, sondern man wird angerufen. Menschen sprechen dann mit einem, wenn es wirklich eilig und wichtig ist. Also diese Push Nachrichten könnt ihr ausmachen. Zweiter Tipp Richtet euch feste Zeiten für Emails ein. Nicht. Vor allem die E Mail Benachrichtigungen solltet ihr als erstes ausschalten, denn das zieht uns komplett aus dem, was wir eigentlich gerade machen wollen, immer wieder raus. Auch da wieder. Wenn etwas wichtig ist, wird jemand keine Email schreiben, sondern euch in der Regel anrufen. Und diese festen Zeiten, die ihr euch für Emails einrichtet, bereiten euch darauf vor, dass jetzt Einfluss von außen kommt. Und dann könnt ihr den auch entsprechend einplanen und damit umgehen. Wenn ihr das permanent immer wieder nebenbei bekommt, wird es euch immer wieder rausreißen und euren Fokus auf ganz andere Dinge richten.

Also ihr kennt das alle. Ihr arbeitet an beispielsweise einem Dokument in irgendeiner Textverarbeitung am Computer und seid da auch total konzentriert und dann fliegt so eine Benachrichtigung auf den Bildschirm und ihr beschließt zwar das mache ich später, wir nehmen sie ja schon wahr und es wird in eurem Unterbewusstsein rattern. Was könnte das sein? Ist das vielleicht die Antwort, auf die ich von jemandem warte? Oder ihr seht vielleicht aus mit einem Blick, wer der Absender ist. Und dann denkt ihr Oh je, was könnte der von mir wollen? Vielleicht das jemand, wo es stressig ist. Also, ihr seid komplett aus eurem Fokus raus. Und wenn ihr euch für eine feste Zeit einrichtet, zum Beispiel morgens, mittags und abends jeweils Viertelstunde 20 Minuten, um Emails zu bearbeiten, habt ihr in dem Moment auch den Kopf dafür und es kann euch nicht stören und eure geistige Klarheit nicht durcheinander bringen? Und in der Freizeit. Ein Tipp Sucht Kopf Klar Momente. Das ist höchst individuell. Was macht euch den Kopf frei? Wann habt ihr das Gefühl von Freiheit in der Birne?

So schön sagt und da kann ich jetzt nicht generelle Tipps geben, was ihr da machen könnte. Das müsst ihr entdecken oder euch vielleicht auch erinnern. Wo habt ihr besonders den Moment von Freiheit in eurem Kopf? Was beflügelt euch im Kopf? Bei manchen sind das Wanderungen, bei manchen ist es Achterbahnfahren oder in Kombination von beidem. Das ist alles möglich. Die Hauptsache, ihr habt dieses Gefühl im Kopf. Meine Gedanken sind frei. Und wenn ihr dieses Gefühl habt, sucht solche Momente. Merkt, was hat euch gut getan? Wer hat euch gut getan? In wessen Gesellschaft habt ihr diesen, diesen Eindruck oder dieses Gefühl vielleicht und sucht mehr davon? Ja und zu guter Letzt wie kann man das nachhaltig betreiben? Das Fasten für den Geist? Also wenn ich mir das jetzt zwei Wochen vornehme und auch weiß, das ist in zwei Wochen wieder vorbei, wird mir das in der Regel leichter gelingen, als wenn ich denke, das mache ich jetzt mein Leben lang. Denn dann habe ich das Gefühl, ich verzichte auf irgendetwas grundsätzlich und dann fühlt es sich eher an wie ein Verlust.

Deswegen der erste Tipp Macht euch bewusst, was es euch eigentlich bringt. Seht es nicht als Verlust von etwas, sondern Gewinn von etwas Neuem. Und wenn es darum geht, etwas langfristig zu etablieren, ist die 1 % Regel eine ganz wunderbare Methode, um das zu schaffen. Da gibt es ein Buch zu, da habe ich auch schon mal davon gesprochen die 1 % Methode. Und das besagt eigentlich, dass kleine Veränderungen am Ende etwas ganz Großes bewirken. Und deswegen auch eingangs der Hinweis, kleinere Schritte zu unternehmen und nicht gleich radikale Umbauten in eurem Tagesablauf zu machen. Denn so ein radikaler Umbau wird uns abstoßen. Wenn ich aber kleine Dinge einbaue, wie zum Beispiel diese fünf Minuten atmen mit meiner Smartwatch. Ist das sehr, sehr wenig Zeit Investment. Aber die Veränderung wird am Ende unglaublich groß sein, weil es wird sehr wahrscheinlich Lust auf mehr machen. Also kleine Schritte 1 % Regel beachten hilft für langfristige Umsetzung. Die Erwartungshaltung ist unheimlich wichtig. Erwartet bitte nicht, dass ich an ersten Tag, wo wir von allen möglichen Dingen geistig fastet, schon unglaublich viel verändert.

Das passiert nicht, das dauert ein wenig. Manchmal dauert es Wochen, bei manchen nur Tage. Manchmal sind es Wochen, bei manchen vielleicht sogar ein, zwei Monate. Und wenn ihr davon ausgeht, dass das ein bisschen dauern kann, wird es euch auch nicht frustrieren, wenn ihr nicht so schnell schon eine Veränderung spürt. Aber ich kann euch versprechen, ihr werdet sie spüren. Und plant euch eine persönliche Reflexion ein. Das ist für die Nachhaltigkeit auch sehr, sehr wichtig. Das kann natürlich auch wieder total individuell sein. Wie oft solltet ihr darüber reflektieren, was euch das geistige Fasten eigentlich bringt? Bei manchen reicht es wöchentlich, manchen reicht es schon monatlich. Aber macht euch da eine Gewohnheit draus, auch darüber immer noch mal zu reflektieren. Was hat mir das eigentlich gebracht, dass ich mich dem entziehe? Und da würdet ihr viel Kraft rausziehen, das weiter zu machen und auch Lust und das ist ja total wichtig. Ja, damit bin ich am Ende dieser Folge angekommen. Ich hoffe, dieses Thema ist für euch genauso spannend wie für mich gewesen.

Ich habe aus eigener Erfahrung, wie einleitend gesagt, ja schon sehr, sehr positive Dinge daraus mitgenommen, mich einfach von gewissen Dingen frei zu machen, die mich nachhaltig eigentlich nicht positiv beeinflusst haben. Und fahre damit unheimlich gut Und es macht mich insgesamt ruhiger und ausgeglichener. Nicht vergessen, kleine Schritte zu unternehmen, sich Inseln zu suchen, in denen ihr das praktizieren könnt und natürlich euch auch Unterstützung in eurem Umfeld zu sichern. Und wenn ihr da was drüber teilen wollt, wie es euch ergangen ist, freue ich mich natürlich über Kontaktaufnahme. Ich kriege immer nette Mails zu den Folgen. Könnt ihr mir gerne auch eine schreiben? Daten stehen unten in der Podcastbeschreibung oder? Über meine Homepage bach.de freue ich mich immer von euch zu hören. Ich bedanke mich fürs Zuhören, freue mich auf den nächsten Monat im bewussten Jahr und sage Bis bald! Ciao!

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