Meistertask und die DSGVO: ADV Vertrag abschließen

In diesem Video zeige ich euch, wie ihr einen ADV Vertrag mit Meisterlabs, dem Entwickler von Meistertask, abschließen könnt. Dies müsst ihr unbedingt tun, wenn ihr mit MeisterTask geschäftlich arbeitet und personenbezogene Daten in irgendeiner Form verarbeitet.

Wenn ihr Fragen habt oder euch etwas wünscht, schreibt gerne an office@bjoernbobach.de.

Du nutzt MeisterTask noch nicht? Hier kannst du loslegen.

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Hier die Transkription des Videos:

Hallo. Hier ist Björn Bobach. Ich mache Technik begreifbar. Und heute geht es wieder mal um Meistertask, aber diesmal um etwas sehr Bürokratisches. Nämlich, Meistertask und die DSGVO. Also die Datenschutzgrundverordnung der europäischen Union. Da kommen wahnsinnig viele Rückfragen. Wie sieht es mit der DSGVO aus? Ist Meistertask da konform? Wie komme ich an einen ADV-Vertrag? Was ist das überhaupt? Also als Disclaimer direkt vorab, ich kann keine Rechtsberatung leisten. Ich kann euch nur sagen, wie ihr bei Meistertask vorgehen müsst, wenn ihr das geschäftlich nutzt und mit personenbezogenen Daten arbeitet, was ja im Prinzip jeder tut, der es geschäftlich nutzt. Grundsätzlich ist Meistertask super konform. Die Daten liegen auf europäischen, beziehungsweise deutschen Servern. Das ist ein deutsches Unternehmen. Das heißt, was das angeht, die Datensicherheit angeht, muss man sich bei Meistertask, oder Meisterlabs als Mutterfirma, grundsätzlich keine Gedanken machen. Wichtig ist dieser ADV-Vertrag. AVD steht dabei für Auftragsdatenverarbeitung. Also Auftragsdatenverarbeitungsvertrag. Auf Englisch wird das auch oft mit DPA, Dataprotectionagreement, abgekürzt. Und wie kommt man bei Meistertask nun daran? Das ist ein bisschen versteckt. Ich zeige euch den Weg. Wenn man es einmal weiß, ist es ganz einfach. Als erstes müsst ihr, wenn ihr in Meistertask eingeloggt seid, oben auf euer Profilbild klicken und dann auf mein Account. Dann öffnet sich ein Webfenster, wo ihr verschiedene Sachen einstellen könnt. Also eure allgemeinen Einstellungen, Passwort- E-Mail, solche Sachen. Und unter diesem schönen Wort Richtlinien versteckt sich jetzt die Datenschutzerklärung die AGB’s. Und jetzt wird es wichtig. Leiten sie eine Firma, wenn sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit uns abschließen müssen, füllen sie bitte dieses Formular aus. Dahinter versteckt sich der ADV-Vertrag. Wenn ich da drauf klicke sieht man schon Auftragsverarbeitung Meisterlabs. Und ich mache das jetzt einmal für euch. Der Firmenname ist jetzt in meinem Fall … #00:02:07#, Consulting und Medien. Die Straße. Düsseldorf am Rhein. Meine Postleitzahl. Das Land. Name des Unterzeichners sollte der Firmeninhaber sein oder eine zeichnungsberechtigte Person. Also ein Prokurist oder sowas. Da gebe ich jetzt mal meine allgemeine E-Mail-Adresse ein. Und Gültigkeitsdatum. Da würde ich jetzt immer das aktuelle Datum nehmen. Also jetzt zum Beispiel der 1.8., wenn man es ein bisschen in die Zukunft datieren würde. Wobei wenn dieses Video erscheint ist der schon vorbei, aber nehmt da am besten das aktuelle Datum. Hier oben steht es schon, füllen sie dieses Formular aus, wir schicken ihnen dann ein PDF zu, das sie nur noch unterschreiben müssen. Das heißt, ich sende das jetzt einmal ab und jetzt steht hier, sie bekommen in Kürze eine E-Mail. Und dann schauen wir uns mal an, was die E-Mail beinhaltet. Da ist die E-Mail angekommen von Til Vollmer, einen der Geschäftsführer von Meistertask. Und der schreibt schon, anbei finden sie unseren AV-Vertrag. Das ist ja wahrscheinlich nicht von ihm eigenhändig gemacht. Bitte drucken sie den Vertrag aus und unterschreiben sie ihn. Ui. Also wenn man paperless ist, wird es jetzt auf einmal so ein bisschen 80er. Und danach schicken sie ihn bitte gescannt an privacy@meisterlabs.com. Wenn man da doppelt klickt dann auf so eine E-Mail, dann sieht man schon, das ist also jetzt ein ganz schön langer, rechtlicher Text. Den muss man jetzt hier am unteren Ende-. Na, wo ist es? Einmal unterschreiben. Und dann wie gesagt zurück an Meisterlabs schicken. Das mag so ein bisschen Hassel sein und ein bisschen Aufwand darstellen, aber ihr müsst es machen. Also wenn ihr das geschäftlich nutzt und wenn ihr da personenbezogene Daten drin habt, macht das am besten sofort. Ist eine Verpflichtung laut DSGVO. Ich weiß, lästig, aber macht es einfach. Diesmal ein bisschen trockeneres Thema, aber ich habe so viele Fragen dazu gekriegt, deswegen habe ich euch das einmal zeigen wollen. Nächstes Mal wird es wieder ein bisschen praxis- und workflow-orientierter. Ich wünsche euch eine schöne Zeit und bis dann. Tschau

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